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Sensationell, Vettel holt ersten Ferrai-Sieg in Sepang!

Unglaublich. Da denkt man nach dem Melbourne-GP, dass Mercedes erneut eine dominante Anhäufung von Siegen abliefert und prompt gewinnt Sebastian Vettel im Ferrari in Sepang. Und wie? Verdient! Nach einem teils chaotischen Qualifying das knapp an Hamilton ging, erwartete niemand etwas anderes als einen silbernen Sieg, und das obwohl die Pole nur um 74 Tausendstel an den Briten ging. Im Rennen selbst machte die bessere Taktik oder viel mehr der bessere Umgang mit den Reifen bei Rot den Unterschied im Kampf um den Sieg. Der Sieger Vettel machte zwei Stopps und damit einen weniger als die Mercedes-Konkurrenz und der Großteil des restlichen Feldes. Phasenweise fuhr der Deutsche deutlich schneller als die Silbernen und überholte beide sogar während des zweiten Stints. Und auch ein starker dritter Renn-Abschnitt von Hamilton konnte den ersten Ferrari-Sieg seit Spanien 2013 nicht verhindern. Ausgangspunkt der Strategieunterschiede war dabei bereits die vierte Runde. Marcus Ericsson drehte sich mit seinem Sauber raus und verursachte eine Safety Car -Phase. Diese nutzten die Mercedes zum Stopp, wie auch viele andere. So ergab es sich, dass Vettel führte. Hülkenberg war zu diesem Zeitpunkt Zweiter und Roberto Merhi, der mit dem Rückkehrer-Team Manor endlich starten konnte, befand sich sensationell, allerdings nur kurz, auf Position zehn. Die Mercedes steckten zu diesem Zeitpunkt auf den Plätzen sechs, Lewis Hamilton, und neun, Nico Rosberg, fest. Nachdem sie sich durch den Verkehr gekämpft hatten, waren sie bereits mehr als zehn Sekunden hinter dem Wagen mit der Nummer Fünf. Nach Vettels ersten Stopp lagen die beiden kurz vor ihm bevor er sie mit frischen Reifen überholte und somit einen ganzen Stopp Vorsprung verbuchen konnte. Der erwähnte Zwischensprint Hamiltons nach seinem zweiten Boxenbesuch sorgte nochmals für eine kurze Führung bevor er wieder abbog und harte Reifen für den Schluss holte. Diese Entscheidung des Teams schmeckte dem Weltmeister überhaupt nicht. "Das sind die falschen Reifen" funkte Lewis entnervt. Anschließend sprach ihn sein Ingenieur nochmals an worauf die Antwort oder der Spruch "sprich mich nicht in der Kurve an", den wir vor zwei Jahren schon einmal von Kimi Räikkönen gehört hatten, kam. Mercedes schaffte es einfach nicht, den Husarenritt des vierfachen Champions zu stoppen und das merkte man. Ein weiteres Ausrufezeichen für die Scuderia setzte indes noch ihr Finne, Kimi Räikkönen, mit einer Aufholjagd nach einem frühen Plattfuß, die mit Platz vier belohnt wurde. Damit holte Ferrari die meisten Punkte an diesem Wochenende. Die Freude über diesen Triumph konnte man im Teamradio des Siegers hören. Selten hörte man so einen lauten Sebastian Vettel. Ein dreifaches "Grazie" gab es dazu und dann auch noch ein "Ferrari is back" von Maurizio Arrivabene, dem neuen Teamchef der Italiener. Erleichterung spürte man beim Ausgelassenen Jubel und auf dem Podium gab es fast Tränen von Vettel. Aber wen würde das wundern bei dieser Last von einer so langen erfolglosen Zeit bei Vettel und bei Ferrari. Die Frage, die sich jetzt stellt, ist, ob Ferrari dauerhaft Mercedes ärgern kann und ob sie um den Titel kämpfen können. Antworten darauf gibt es in den nächsten Rennen. Aber man darf nicht anfangen übereuphorisch zu werden. Denn Mercedes hat noch immer das bessere Auto. Auf mindestens ein paar weitere Ferrari-Siege in dieser Saison kann man aber gewiss setzten. Neben all der Freude in Rot gab es aber natürlich noch andere Fahrer und Teams. Williams war die klare dritte Kraft und holte mit den Rängen fünf (Bottas) und sechs (Massa) wertvolle 18 Punkte. Dahinter kamen die jungen Wilden von Toro Rosso, Verstappen vor Sainz jr, auf sieben und acht an und glänzten mit tollen Manövern. Nur drei Punkte holte hingegen Red Bull. Enttäuschend lief es für die Österreicher. Kvyat kam dabei immerhin, trotz einer Kollision mit Hülkenberg, vor dem Australier Ricciardo ins Ziel. Ganz bitter: beide wurden kurz vor dem Ende auch noch überrundet. Immerhin ging man im Gegensatz zu Lotus, Force India, Sauber und McLaren aber nicht leer aus. Bei McLaren versagte die Technik nachdem die Speed garnicht schlecht war und bei Sauber und Force India passte die Pace garnicht. Besonders für Sauber ein Rückschritt nach dem Start in Melbourne, der noch 14 Punkte einbrachte. Lotus war ein weiteres Mal nicht schlecht unterwegs am gesamten Wochenende und schaffte dennoch wieder keine Punkte. Ein großes Lob kann man noch dem Manor-Team aussprechen. Mit Merhi schaffte man eine Renndistanz nachdem Stevens nicht starten konnte mit seinen Elektronik-Problemen. In zwei Wochen geht es weiter im chinesischen Shanghai. ///// FAHRER-WM: (1.)Hamilton 43P (2.)Vettel 40P (3.)Rosberg 33P (4.)Massa 20P (5.)Räikkönen 12P (6.)Nasr 10P (6.)Bottas 10P (8.)Ricciardo 9P (9.)Hülkenberg 6P (9.)Verstappen 6P (11.)Sainz 6P (12.)Ericsson 4P (13.)Kvyat 2P (14.)Perez 1P ///// TEAM-WM: (1.)Mercedes 76P (2.)Ferrari 52P (3.)Williams 30P (4.)Sauber 14P (5.)Toro Rosso 12P (6.)Red Bull 11P (7.)Force India 7P
31.3.15 02:10


Mercedes dominiert Auftakt

Es war vielleicht nicht der spannendste Saisonauftakt, aber dennoch bot uns das Wochenende in Melbourne die ersten wirklichen Kräfteverhältnisse der einzelnen Teams. Zudem gab es einige sehr unübliche Zwischenfälle zu betrachten. In den Trainings deutete sich am Freitag bereits an, wer den Ton angeben würde. Mercedes holte sich die Bestzeiten an einem ereignisarmen Tag auf der Strecke, welcher dennoch den ein oder anderen, nicht untypischen, Ausflug neben die Piste und auch einen Abflug von Alonso-Ersatz Magnussen aufzeigte. Neben der Strecke hingegen gab es ein paar sehr interessante Geschichte. Zum einen der Auftritt des Manor-Teams. Die Truppe war zwar vollständig vor Ort, wie auch das Material, dennoch konnten die Fahrer Will Stevens und Roberto Merhi keine Meter machen. Die Software für die Renner war gelöscht worden, da man die Laptops mit dieser Information eigentlich verkauft werden sollten nachdem das Team Insolvenz angemeldet hatte. Damit bleibt dem Team dann das 'Comeback' beim zweiten Grand Prix in Malaysia. Für noch mehr Schlagzeilen sorgte aber das Team Sauber mit dem großen Vertrags-Durcheinander. Giedo van der Garde erklagte sich am Donnerstag vor dem Gericht in Australien das Cockpit für Melbourne, da er, wie aber auch Nasr und Ericsson, einen gültigen Vertrag bei den Schweizern hat. Doch am Freitag kam dann, nachdem Sauber in FP1 garnicht fuhr, doch noch einen Rückzug des Niederländers, da er weder einen passenden Sitz hatte, noch eine aktuelle Superlizenz, die immer wieder aktualisiert werden muss. Damit gab es dann doch keine gerichtlichen Schwierigkeiten mehr für Sauber und es konnte dann für 18 Piloten in das erste Qualifying der neuen Saison gehen. Ernüchternd lief diese Qualifikation für Mclaren. Platz 17 und 18, letzte Reihe in Silber-Rot, ein Debakel und dazu nicht wirklich knapp. Auch Red Bull war noch nicht in Form. Platz 13 für Kvyat und immerhin noch der siebte Rang für Lokalmatador Daniel Ricciardo waren nicht zufriedenstellend. Das Mittelfeld im allgemeinen war relativ nah beieinander. Von Platz sieben bis 16 ein bunter Mix aus Red Bull, Lotus, Sauber, Force India und Toro Rosso, bei denen sich sowohl Verstappen als auch Sainz jr überzeugend präsentierten. Auch eine gute Leistung zeigte Felipe Nasr bei seinem Debüt im Sauber. Fünf Plätze vor Ericsson bedeuteten den elften Startplatz. Im Q3, schließlich, ging es dann um die Pole. Die schnappte sich Lewis Hamilton mit überraschend viel Vorsprung von sechs Zentelsekunden auf Nico Rosberg. Danach folgten eng beisammen Felipe Massa, Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen und Valtteri Bottas. Damit war klar, dass der Sieg nur über Mercedes gehen würde. Ferrari und Williams würden sich ums Treppchen streiten und im Mittelfeld würde es einen knappen Fight um die Punkte geben. Und genau so kam es auch am Sonntag. Vom Start weg fuhren die Mercedes in ihrer eigenen Liga. Lewis Hamilton spielte förmlich mit seinem Teamkollegen Rosberg. Immer wenn er versuchte ran zu kommen, legte der Brite nochmal eine Schippe drauf. Und so war der Sieg auch letztlich nur noch Formsache. Es gab keinerlei Probleme für das Mercedes-Team die wieder einen Doppelsieg feiern durften. Und der Vorsprung ist immer noch sehr groß. Der Einzige, dem zumindest das Ergebnis nicht wirklich in das Konzept passte, war Nico Rosberg. Der Vize der letzten Saison war sowohl Samstag als auch Sonntag kaum mit einer Chance. Ein anderer Deutscher hingegen war überglücklich. Sebastian Vettel raste mit seinem Ferrari SF15T, alias Eva, in seinem ersten Rennen für den italienischen Traditions-Rennstall auf das Treppchen und strahlte fast mehr als der Sieger. Es war ein enger Kampf mit Felipe Massa, den der Ex-Champion beim einzigen Stopp für sich entscheiden konnte, als er, trotz einer nicht perfekten Standzeit, vom vierten auf den dritten Platz sprang. Apropos Boxen-Problematik. Kimi Räikkönen musste wegen einem nicht festgeschraubten Reifen aufgeben, als der, wie Vettel wiedererstarkte, Finne sich auf einem sicheren fünften Platz befand. Den erbte, sensationell, der Sauber mit Neuling Felipe Nasr. Der junge Brasilianer holte sich verdient Punkte. Er profitierte auch von einem starken Start als er zum Beispiel an Ricciardo und Räikkönen vorbei ging. Dabei gab es eine Kollision mit Maldonado, der unglücklich in der Wand landete, was das Safety Car nötig machte. Für Lotus war der Tag in Melbourne, an dessen Ende sichere Punkte wanken, nach einer Runde schon ganz vorüber, da Grosjean mit technischen Problemen an der Box stehen blieb. Auch nicht ohne Probleme lief der Arbeitstag der Rookies bei Toro Rosso. Sainz jr verlor einen möglichen siebten Platz wegen eines verpatzten Stopps, wurde aber dennoch Neunter, und Verstappen schied auf einer Punkte-Position liegend aus. Trotzdem überzeugten die beiden, genai wie Nasr. Ebenfalls super lief es bei Sauber. Nach dem riesigen Theater am Donnerstag und Freitag waren die Schweizer mit den Plätzen fünf von Nasr und acht von Ericsson die positive Überraschung des Wochenendes. Nicht ganz so gut lief es für Red Bull. Platz sechs für Dani Ricciardo ist nicht der Anspruch. Zudem konnte Kvyat aufgrund eines Defekts in der Vor-Vorstart-Runde nicht einmal starten. Das gleiche Schicksal ereilte Kevin Magnussen. Der Däne kam mit dem Problem-Motor von Honda ebenfalls nicht in die Startaufstellung. Aber nicht nur diese beiden konnten nicht starten. Wegen Rückenproblemen konnte nämlich auch Valtteri Bottas im Williams nicht starten. Somit gab es nur 15 Starter. Bei vier Ausfällen gab es damit nur einen Unglücklichen, der ohne Punkte blieb. Der Pechvogel hieß Jenson Button. Er hatte nicht gerade eine Chance etwas dagegen auszurichten. Er kämpfte lange hart gegen Sergio Perez aber der Mexikaner holte sich den letzten Punkt. Force India punktete zudem mit Nico Hülkenberg. Der Deutsche fuhr solide und holte sich mit dem siebten Rang noch sechs Punkte. Nach einem kuriosen Sonntag sind wir also um einiges schlauer. Mercedes ist top, Ferrari und Williams sind eng beisammen und das Mittelfeld war wirklich eng. Zudem hatte McLaren sehr große Probleme und auch Red Bull war nicht in Form. Überraschungen waren mit Sauber aber auch dabei. Bleibt abzuwarten wie sich das Kräfteverhältnis noch verändert und wer, und vorallem ob, Mercedes noch gefährden kann. Weiter geht es in zwei Wochen in Sepang / Malaysia. ///// ERGEBNIS / WM-STAND FAHRER: (1.) Hamilton 25P (2.) Rosberg 18P (3.) Vettel 15P (4.) Massa 12P (5.) Nasr 10P (6.) Ricciardo 8P (7.) Hülkenberg 6P (8.) Ericsson 4P (9.) Sainz jr 2P (10.) Perez 1P ///// WM-STAND TEAMS: (1.) Mercedes 43P (2.) Ferrari 15P (3.) Sauber 14P (4.) Williams 12P (5.) Red Bull 8P (6.) Force India 7P (7.) Toro Rosso 2P
17.3.15 20:31


Mercedes ist der Favorit: Check zur neuen Saison

Bei den letzten Testfahrten der neuen Saison zeigten Mercedes und Williams endlich ihre starke Performance. Besonders Mercedes machte klar, dass sie immer noch einen Vorsprung haben. Hier ein Check der Teams, in der Reihenfolge in der sie, nach meiner Meinung, sich in Australien befinden könnten. MERCEDES: Das deutsch-britische Team gilt weiter als Favorit. Im letzten Test wurde dies endgültig klar. Der Vorsprung wird aber wohl geringer sein als im Vorjahr. WILLIAMS: Top-Anwärter auf einen nicht-Mercedes-Sieg ist Williams. Besonders über die Longruns zeigten Bottas und Massa sehr starke Leistungen. Bleibt abzuwarten ob und, wenn ja, wann man Mercedes besiegen kann. FERRARI: Starke Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr zeigte die Scuderia. Da man sich auf eine Runde offenbar deutlich gesteigert hat, versuchte man in Barcelona überwiegend an den Rennsimulationen zu feilen. Insgesamt dürfe man im Qualifying auf dem Niveau von Williams sein und im Rennen etwas dahinter. RED BULL: Der ehemalige Weltmeister-Rennstall zeigte auch erst im letzten Test wirklich viel. Auf dem Niveau von Ferrari sollte man sich befinden aber es gab mehr technische Probleme, was besonders Anfangs der Saison noch für Schwierigkeiten sorgen könnte. LOTUS: Nach einem Horror-Jahr 2014 scheint Lotus wieder besser in Fahrt zu sein. Besonders im zweiten Test vor gut zwei Wochen zeigte man großes Potenzial. Bleibt abzuwarten ob dies auch umgesetzt werden kann. Auf jeden Fall streikte die Technik nicht allzu häufig. SAUBER: Auch der schweizer Rennstall verbesserte sich immens. Die Standfestigkeit aber allen voran das Auto machen Mut für ein besseres Jahr als das Letzte. TORO ROSSO: Die in Faenza postierte Truppe zeigte mal starke, mal weniger starke Auftritte. Man muss abwarten wie sich die Rookies Sainz und Verstappen schlagen werden. Auf dem Niveau von Sauber sollte man sich ungefähr befinden. MCLAREN / FORCE INDIA: Beide Rennställe hatten viele Probleme mit den neuen Autos. Zudem fällt Fernando Alonso für den Saisonstart bei McLaren aus! Magnussen ersetzt ihn. Aber die Gerüchte um den Unfallhergang bleiben und es ist weiterhin mysteriös. Es ist schwer diese Teams einzuordnen. Würde es Fmfehlerfrei laufen könnte sich McLaren auf Lotus-, und Force India auf Sauber-Niveau befinden. MANOR: Bei den Tests war das Nachfolger-Team von Marrusia nicht vertreten. Dennoch ist ein Start in Melbourne möglich. Wenn überhaupt, dann wird das Team wohl am Ende des Feldes stehen. Das war der letzte Check vor der Saison. Viel wird noch spekuliert aber bald kommen die Antworten. Vorne wird Mercedes sein aber Williams, Ferrari und Red Bull lauern bereits und können hoffentlich für mehr Abwechslung sorgen und zudem vielleicht auch für eine richtig packende WM-Situation.
3.3.15 16:17


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