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Barcelona-Test 1: noch viele Fragezeichen

Die neue Formel 1-Saison rückt immer näher. Bereits die zweiten Testfahrten des Jahres, welche die ersten von zwei in Barcelona waren, sind vorüber. Und auch an diesen vier Tagen war einiges los. Die Bestzeit an drei von vier Tagen holte sich überraschend das Lotus-Team, die in dieser Saison erstmals mit Mercedes-Aggregaten unterwegs sind. Und das scheint zu wirken. Aber nicht nur die Technik scheint besser zu sein, auch die Aerodynamik ist in dieser Saison offenbar stark verbessert und es stellt sich nun vielleicht schon die Frage, ob die Truppe aus Enstone wieder vorne mitmischen kann. Die Antwort werden wir, genau wie bei Ferrari, wohl erst so richtig in Melbourne, oder noch etwas später, sehen. Apropos Ferrari, die blieben bei diesen Testfahrten eher unauffällig und beschränkten sich auf das Probieren von neuen Dingen am Auto und auf die Longruns. Sebastian Vettel sorgte für den einzigen Schreckmoment als er am Samstag nach nur 85 Sekunden auf der seifigen Strecke ins Kiesbett rutschte. "Ich war noch nicht wach" grinste der Deutsche im Nachhinein. Besonders beständig waren im Übrigen die Weltmeister von Mercedes, die damit weiter den Anspruch des Favoriten wahren. Williams indes machte eher den Eindruck noch nicht alles gezeigt zu haben. Einen besseren Verlauf des Tests als noch in Jerez hatte Red Bull. Der ehemalige Rennstall von Sebastian Vettel fuhr ohne große Probleme vorne mit und spulte auch einiges an Runden ab. Komplett unauffällig, und das lag nicht an einer schlechten Leistung, blieben Sauber, die nach super Leistungen in Jerez nicht mehr ganz vorne dabei war, und Toro Rosso. Einzig ein Unfall des brasilianischen Sauber-Neulings Felipe Nasr mit Susie Wolff (Williams) war erwähnenswert. Toro Rosso war dagegen weniger oft in den Schlagzeilen als Marussia. Denn das russische Team will es unter dem Namen Manor noch einmal versuchen und würde somit auch die Millionen an Preisgeld aus dem letzten Jahr bekommen, was für einen Verbleib in der Formel 1 sehr wichtig wäre. Am Dienstag wurde sogar Will Stevens, der in Abu Dhabi schon für Caterham fuhr, als Fahrer bestätigt. Und vielleicht nimmt man sogar am letzten Barcelona-Test (heute bis Sonntag) teil. Auch Force India nimmt, zumindest mit dem neuen Auto, erst am letzten Test teil. Vorher fuhr man noch einmal mit dem 2014er-Modell. Dabei fuhr man nicht die besten Zeiten. Für einen kuriosen Zwischenfall sorgte Pascal Wehrlein. Der Mercedes Testpilot fuhr am Donnerstag, aufgrund von Schulden bei Mercedes, für Force India bevor er am Mittag dann doch für Mercedes fahren musste, da Lewis Hamilton mit Fieber ausfiel. Ganz nebenbei war auch Nico Rosberg am Freitag noch nicht bei 100 Prozent nachdem er eine Nervenentzündung hatte. Aber all diese kleinen Geschichten waren nichts im Vergleich zu den Problemen bei McLaren. Wenige Runden aufgrund von eingen technischen Pannen und es gab, bis auf eine kurze, gute Phase von Jenson Button,kaum gute und schnelle Runden. Und dann auch noch der skurrile, mysteriöse und immer noch stark diskutierte Unfall von Fernando Alonso. Fakt ist, dass der Wagen in Kurve drei plötzlich nach rechts abbog und dass ohne äußerlichen Schaden am Auto. Ein Fahrfehler, also eine Berührung des Hinterreifens mit dem Kunstrasen, was von McLaren behauptet wurde, konnte durch einen Augenzeuge vor Ort und Sebastian Vettel, der hinter dem Spanier fuhr, widerlegt werden. Eine andere Möglichkeit, nach McLaren, war eine Windböe. Aber das ist sehr unrealistisch und ebenfalls nicht wirklich glaubhaft. Also was verheimlicht das Team? Vermutet wird zum einen, dass der Spanier einen Stromschlag vom ERS abbekommen habe oder dass er eventuell wegen eines Defekts giftige Gase eingeatmet habe und deshalb ohnmächtig wurde. Es gibt drei Argumente die für diese Vermutungen sprechen. Erstens: McLaren fuhr nur an diesem Tag mit dem Elektromotor und hatte eine Menge Probleme damit. Zweitens: Alonso blieb anscheinend noch lange im Auto sitzen was, wie auch das dritte Argument, nämlich sein nicht antreten beim letzten Test, nicht bei einem normalen Unfall passieren würde. Und da der Einschlag nicht allzu schlimm gewesen ist, war es vom Unfall her auch nicht drastisches. Ob sich die Situation schnell aufklärt und was noch folgen wird, werden wir bald sehen. Bis dahin erstmal gute Besserung an Fernando, der glücklicherweise schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden ist.
27.2.15 00:20


Barcelona-Test 1: noch viele Fragezeichen

Die neue Formel 1-Saison rückt immer näher. Bereits die zweiten Testfahrten des Jahres, welche die ersten von zwei in Barcelona waren, sind vorüber. Und auch an diesen vier Tagen war einiges los. Die Bestzeit an drei von vier Tagen holte sich überraschend das Lotus-Team, die in dieser Saison erstmals mit Mercedes-Aggregaten unterwegs sind. Und das scheint zu wirken. Aber nicht nur die Technik scheint besser zu sein, auch die Aerodynamik ist in dieser Saison offenbar stark verbessert und es stellt sich nun vielleicht schon die Frage, ob die Truppe aus Enstone wieder vorne mitmischen kann. Die Antwort werden wir, genau wie bei Ferrari, wohl erst so richtig in Melbourne, oder noch etwas später, sehen. Apropos Ferrari, die blieben bei diesen Testfahrten eher unauffällig und beschränkten sich auf das Probieren von neuen Dingen am Auto und auf die Longruns. Sebastian Vettel sorgte für den einzigen Schreckmoment als er am Samstag nach nur 85 Sekunden auf der seifigen Strecke ins Kiesbett rutschte. "Ich war noch nicht wach" grinste der Deutsche im Nachhinein. Besonders beständig waren im Übrigen die Weltmeister von Mercedes, die damit weiter den Anspruch des Favoriten wahren. Williams indes machte eher den Eindruck noch nicht alles gezeigt zu haben. Einen besseren Verlauf des Tests als noch in Jerez hatte Red Bull. Der ehemalige Rennstall von Sebastian Vettel fuhr ohne große Probleme vorne mit und spulte auch einiges an Runden ab. Komplett unauffällig, und das lag nicht an einer schlechten Leistung, blieben Sauber, die nach super Leistungen in Jerez nicht mehr ganz vorne dabei war, und Toro Rosso. Einzig ein Unfall des brasilianischen Sauber-Neulings Felipe Nasr mit Susie Wolff (Williams) war erwähnenswert. Toro Rosso war dagegen weniger oft in den Schlagzeilen als Marussia. Denn das russische Team will es unter dem Namen Manor noch einmal versuchen und würde somit auch die Millionen an Preisgeld aus dem letzten Jahr bekommen, was für einen Verbleib in der Formel 1 sehr wichtig wäre. Am Dienstag wurde sogar Will Stevens, der in Abu Dhabi schon für Caterham fuhr, als Fahrer bestätigt. Und vielleicht nimmt man sogar am letzten Barcelona-Test (heute bis Sonntag) teil. Auch Force India nimmt, zumindest mit dem neuen Auto, erst am letzten Test teil. Vorher fuhr man noch einmal mit dem 2014er-Modell. Dabei fuhr man nicht die besten Zeiten. Für einen kuriosen Zwischenfall sorgte Pascal Wehrlein. Der Mercedes Testpilot fuhr am Donnerstag, aufgrund von Schulden bei Mercedes, für Force India bevor er am Mittag dann doch für Mercedes fahren musste, da Lewis Hamilton mit Fieber ausfiel. Ganz nebenbei war auch Nico Rosberg am Freitag noch nicht bei 100 Prozent nachdem er eine Nervenentzündung hatte. Aber all diese kleinen Geschichten waren nichts im Vergleich zu den Problemen bei McLaren. Wenige Runden aufgrund von eingen technischen Pannen und es gab, bis auf eine kurze, gute Phase von Jenson Button,kaum gute und schnelle Runden. Und dann auch noch der skurrile, mysteriöse und immer noch stark diskutierte Unfall von Fernando Alonso. Fakt ist, dass der Wagen in Kurve drei plötzlich nach rechts abbog und dass ohne äußerlichen Schaden am Auto. Ein Fahrfehler, also eine Berührung des Hinterreifens mit dem Kunstrasen, was von McLaren behauptet wurde, konnte durch einen Augenzeuge vor Ort und Sebastian Vettel, der hinter dem Spanier fuhr, widerlegt werden. Eine andere Möglichkeit, nach McLaren, war eine Windböe. Aber das ist sehr unrealistisch und ebenfalls nicht wirklich glaubhaft. Also was verheimlicht das Team? Vermutet wird zum einen, dass der Spanier einen Stromschlag vom ERS abbekommen habe oder dass er eventuell wegen eines Defekts giftige Gase eingeatmet habe und deshalb ohnmächtig wurde. Es gibt drei Argumente die für diese Vermutungen sprechen. Erstens: McLaren fuhr nur an diesem Tag mit dem Elektromotor und hatte eine Menge Probleme damit. Zweitens: Alonso blieb anscheinend noch lange im Auto sitzen was, wie auch das dritte Argument, nämlich sein nicht antreten beim letzten Test, nicht bei einem normalen Unfall passieren würde. Und da der Einschlag nicht allzu schlimm gewesen ist, war es vom Unfall her auch nicht drastisches. Ob sich die Situation schnell aufklärt und was noch folgen wird, werden wir bald sehen. Bis dahin erstmal gute Besserung an Fernando, der glücklicherweise schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden ist.
27.2.15 00:20


1.Test in Jerez - Ferrari und Sauber überraschen

Der erste Test der neuen Saison ist heute im spanischen Jerez de la Frontera zu Ende gegangen. Positiv fielen vor allem Ferrari und Sauber auf aber auch Mercedes enttäuschte nicht. Erwartungsgemäß problematisch dagegen, begann das Projekt McLaren-Honda. Nur wenige Runden und technische Kinderkrankheiten sorgen aber noch keinesfalls für graue Haare bei Ron Dennis, dem Fahrer-Duo und Co. Natürlich sagen Testfahrten nicht unbedingt viel über den Verlauf der Saison aus, aber grundsätzliche Eindrücke werden schon reichlich gesammelt. Mercedes: Die amtierenden Champions überzeugten in Jerez vor allem durch Standfestigkeit des neuen Boliden. Die meisten Runden aller Teams wurden zurück gelegt (über 500) und es gab nur das ein oder andere technische Problemchen. Red Bull: Unauffällig - das beschreibt eigentlich den ersten Auftritt des RB11 von Ricciardo und Kvyat. Außer der ungewöhnlichen Camouflage-Lackierung stand das Team kaum im Rampenlicht. Allzu viele Runden wurden zunächst nicht gefahren aber man fing sich und hatte auch, außer einer Frontflügel-Panne am Montag, wenig Probleme. Von der Rundenzeit her müssen, und werden sicher auch, noch Fortschritte folgen. Williams: Ebenso unauffällig wie Red Bull war auch Williams. Probleme hatte das englische Team kaum und es lieferte einen soliden Job ab. Ferrari: Eine der zwei positiven Überraschungen war die Scuderia. An drei von vier Tagen waren sie die Schnellsten. Sebastian Vettel zeigte sich sehr zufrieden und lässt deutsche Ferrari-Fans auf Erfolge, und das bereits in der ersten Saison, hoffen. Ein Vorteil für den Trupp aus Maranello könnte der ähnliche Fahrstil ihrer beiden Fahrer sein. Viele Runden wurden ebenfalls abgespult. McLaren: Die angesprochenen Kinderkrankheiten des neuen Honda-Motors sorgten für wenig Fahrbetrieb und damit auch für Unklarheit über die Stärke der Aerodynamik des Wagens aus Woking. Wahrscheinlich wird man für einen besseren Eindruck die nächsten Tests und vielleicht auch die ersten Rennen abwarten müssen. Über mangelnde fahrerische Erfahrung kann man sich bei den Fahrern Alonso und Button jedoch nicht beklagen. Force India: - Toro Rosso: Die Neulinge Sainz und Verstappen enttäuschten nicht und leisteten solide Arbeit. Das Auto scheint eine gute Standfestigkeit zu zeigen. Lotus: Neuer Motor (Mercedes) neues Glück - dieses Motto passt relativ gut zum Lotus-Team. Wenig Probleme und viele Runden schafften Romain Grosjean und Pastor Maldonado. Schnell waren die schwarz-goldenen Renner jedenfalls, auch wenn die Anreise einen Tag später als geplant war. Sauber: Die zweite, fast größere, Überraschung war ganz eindeutig der schweizer Rennstall. Keine größere Schwierigkeiten und viele Runden, die sehr schnell waren, standen für Neuling Felipe Nasr, der sogar am Dienstag auf P1 glänzte, und Marcus Ericsson. Das neue Auto scheint gelungen zu sein und ist in jedem Fall eine starke Entwicklung nach oben. Wie groß der Sprung sein wird, werden wir bald wissen. FAZIT: Ferrari und Sauber zeigen klare Steigerungen. Mercedes und Williams gewohnt stark, Lotus gut unterwegs und McLaren mit Problemen
4.2.15 22:14


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